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Montag, 19. April 2021

Erfurter Zootiere nutzen Lockdown für Familienplanung

Der Thüringer Zoopark Erfurt ist in freudiger Erwartung. Denn die derzeitige Lockdownphase wird bei den Zootieren rege genutzt, um Nachkommen zu zeugen. Jetzt, wo der Zoo seine Pforten wieder öffnen darf, kann man das eine oder andere Jungtier auch schon begutachten. 
Das Zebrafohlen Amani erblickte im Dezember 2020 das Licht der Welt. Zeit zum Einleben hatte auch Nashornbulle und waschechte Puffbohne Tayo, der im November 2020 geboren ist. Unsere Augustkinder Elefantenkalb Ayoka und die jungen Löwen Saba, Zuri und Jasuri kennen hingegen schon den alltäglichen Publikumsverkehr, wenn nicht gerade pandemiebedingt der Zoo geschlossen ist.
Foto: Thüringer Zoopark Erfurt

Nahezu immer auf dem Sprung und ständig trächtig sind die Kängurus. Gleich zwei Bennett-Kängurus tragen einen Joey im Beutel – so heißen die blinden, unbehaarten Kängurujungen im Fachjargon. Bei den Kängurus entwickeln sich die Embryos im Beutel und somit außerhalb des mütterlichen Körpers. Mit sechs Monaten wagen sie einen ersten Blick über den Beutelrand. Entspringt ein Jungtier, weil es vollständig entwickelt ist, macht sich auch schon der nächste Nachwuchs für die Entwicklung bereit. Auch bei Riesenkänguru Filou raschelt es im Beutel – wer der Vater ist, kann jedoch nicht genau gesagt werden. Vaterschaftstests werden hier nicht gemacht. Vier Jahre lang wollte die Zeugung von Joeys nicht klappen. Woran es lag, weiß niemand. Um dem Glück auf die Sprünge zu helfen, sind gleich zwei neue Böcke in den Erfurter Zoo gezogen, keiner von beiden konnte oder wollte Filou decken – mit Ruhe und Geduld hat es schlussendlich doch noch geklappt. 

 

Auch auf dem Bauernhof ist gerade Tragzeit. Demnächst werden dort Zicklein, Lämmer und Kälber geworfen und wenn alles gut geht, gibt es auch im Frühsommer ein neues Eselfohlen zu bestaunen. Der Thüringer Zoopark ist ein Archehof für bedrohte Nutztierrassen. Sowohl die Thüringer Waldziegen als auch die Hinterwälder Rinder sind stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Erfreulicherweise sind gleich alle drei Hinterwälder Kühe Gerda, Hilde und Gretel tragend – sie wurden im Mai 2020 besamt.

Berberaffendame Peaches wird voraussichtlich im Mai 2021 ein Junges zur Welt bringen. Auch die Herden der Trampeltiere, Bisons und Yaks werden bis Sommer 2021 mit jeweils mindestens drei Jungtieren vergrößert. 



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